| Begriff |
Erklärung |
| A-Netz |
Erstes Mobilfunknetz in Deutschland, von 1958-1977, handvermittelte Gespräche |
| Abrechnungstakt |
Dauer des kleinsten Abrechnungstaktes. Je kürzer der Takt, desto genauer die Abrechnung. Hat man einen 60 sek. Takt, zahlt man bei einem 20 sek. Gespräch die Minute trotzdem voll. |
| Aktivklappe |
Die Klappe ist einerseits zum Schutz der Tastatur da und andererseits können mit einer "aktiven Klappe" Anrufe angenommen und beendet werden. |
| AoC |
Advice of Charge: Gebührenanzeige. Vorraussetzung ist ein vom Netz übermittelter Gebührenimpuls |
| Akku |
Es gibt verschiedene Akkus (=aufladbare Batterie) bei Handys, einerseits die billigen, schweren Ni-MH oder NiCd Akkus, dann die leichteren Li-Ion Akkus und die teuren, aber sehr leichten Lithium-Polymerakkus. Bei den beiden letzten tritt auch der Memoryeffekt nicht auf. |
| Anklopfen |
Eine Gesprächsmanagemetfunktion, die Ihnen während eines laufenden Gesprächs signalisiert, daß ein weiterer Teilnehmer Sie versucht zu erreichen |
| B-Netz |
Zweites analoges Mobilfunknetz,1972-1995, selbstwählen möglich, allerdings hatte jede Funkzelle eine eigene Vorwahl |
| Basisstation |
siehe BS/BTS |
| Bereitschaftszeit |
Auch Standby genannt, Zeit die der Akku halten soll, wenn das Gerät in keinster Weise benutzt wird, d.h. nur mit SIM-Karte eingeschaltet. Meist Werte, die unter Idealbedingungen in Labors ermittelt wurden. |
| Bit |
Ein Bit bezeichnet im Binärcode (Nullen- und Einsencode beim Computer), eine Null oder eine Eins. Bitte nicht mit "Byte" verwechseln. |
| Bitfehlerrate |
Bei der Übertragung eines Gesprächs im digitalen Funk wird es in Bits zerlegt. Einige Bits gehen veloren bzw. kommen zerstört an. Das ist solange unbedenklich wie eine gewisse Toleranzgrente nicht überschritten wird. |
| Bluetooth |
Bluetooth ist, ähnlich wie auch IrDA, ein Standard zur drahtlosen Übertragung. Allerdings funktioniert dieser Standard per Funk, bei einer Frequenz von 2,4 Gigahertz. Außerdem beträgt der maximale Abstand ca. 10m, um die volle Datenübertragungsrate zu bekommen. |
| Booster |
Antennenverstärker fürs Auto, der die Signalverluste auf dem Kabelweg von der Außenantenne zum Handy ausgleicht. |
| BS / BTS |
Base (Transceiver) Station: Basistation = Sende- und Empfangsstation mit omnidirektionalen oder sektorisierten Antennen, versorgt bis zu drei Funkzellen |
| Byte |
Ein Byte besteht aus 8 Bits. Speichereinheit.
Größenangaben (aufsteigend): 1 Kilobyte = 1024 Bytes; 1 Megabyte = 1024 Kilobytes; 1 Gigabyte = 1024 Megabytes; 1 Terabyte = 1024 Gigabytes;
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| Callback |
Wird oft zur Gesprächskostenreduzierung genutzt, indem man mit dem Handy bei einem nahegelegenen computer anruft, dieser beim gewünschten Ziel per Festnetz anruft und die beiden Gespräche verbindet. |
| Cell Broadcast |
Auch Zelleninfo, CB oder Rundsendung genannt. CB ist eine Art "Rundfunk" oder "Radio" fürs Handy. Der zentrale Unterschied zu SMS liegt darin, daß CB nur vom Netzbetreiber aus versendet werden kann. Außerdem ist CB nicht auf einen bestimmten Mobilfunkteilnehmer beschränkt, es kann an jeden, der gerade in diesem Netz ist, verschickt werden. Zusätzlich kann man aber auch CB nur in bestimmten Funkzellen ausstrahlen (vgl. Wandertarife - z.B. D2 Bestcityspecial). |
| CLIP |
Calling Line Identification Presentation: Rufnummernanzeige. Sofern vom Provider unterstützt (Regelfall), kann der Teilnehmer die Rufnummer des Anrufers sehen |
| CLIR |
Calling Line Identification Restriction: Rufnummernunterdrückung. Die Übermittlung der eigenen Rufnummer unterdrückt werden kann |
| COLP |
Leistungsmerkmal, um zu zeigen, wohin ein Anruf wirklich ging |
| COLR |
Leistungsmerkmal, um die Rufnummer zu verbergen, falls danach gefragt / gesucht wird. |
| Dämpfung |
Maß für den Verlust von Leistung bei Übertragungen, gerade bei Autoantennen sollte man auf möglichst geringe Dämpfung achten, da sonst der Vorteil der aussenstehenden Antenne wieder zunichte gemacht wird |
| DECT |
Digital Enhanced Cordless Telecommunications: Digitaler Standard bei der Funkübertragung bei Festnetz-Schnurlostelefonen |
| Dezibel |
Logarithmisches Maß für Pegel, z.B. Sendeleistung oder Lautstärke |
| Downlink |
Funkverbindung von der Basisistation zum Handy. Siehe auch Uplink |
| Dualband |
Dualband bedeutet, daß ein Handy in zwei Netzen bzw. auf zwei verschiedenen Frequenzen funken kann. Die beiden Frequenzen sind für gewöhnlich 900 Mhz und 1800 Mhz oder 900 Mhz und 1900 Mhz (amerikanische Netze). |
| Duplex |
Gleichzeitige Übertragung in zwei Richtungen. Halb-duplex, z.B. bei Freisprecheinrichtungen bedeutet, daß immer nur einer reden kann (ähnlich Walkie-Talkie). |
| DTX |
Discontinuos Transmission Exchange: Anpassung der Sendeleistung an das zu übermittelnde Gespräch. Wird eine Pause eingelegt wird die Leistung heruntergefahren |
| EFR |
EFR (oder Enhanced Fullrate) ist ein Sprachübertragungsstandard für hohe Sprachübertragungs-Qualität. Siehe auch FR und HR. |
| Einbuchen |
Schaltet man das Gerät ein, so versucht sich das Gerät im Netz anzumelden. Beim Einbuchen werden verschieden Daten an die Zentrale übermittelt, die Aufschluß über den Kunden, den Tarif und das Telefon geben. |
| EIR |
Equipment Identity Register: Geräteregister einer MSC. Vergleicht die IMEI eines sich einbuchendes Handys mit grauer und schwarzer Liste, falls es geperrt ist, wird es nicht zum Netz zugelassen |
| Festnetz |
Kabelgebundenes Telefonnetz |
| Flächendeckung |
Die Frage, wie weit man erreichbar ist. Eine Abdeckung von 100% ist nicht möglich. Gerade in bewaldeten Gebiete und im Gebirge, sowie in dünn besiedeltem Gebiet muß mit mangelnder Funkversorgung gerechnet. Auch für die Versorgung im Haus geben die Netzbetreiber aus gutem Grund keine Garantie |
| Freischaltung |
Zum Telefonieren wird eine SIM-Karte benötigt, die bei Vertragsabschluß freigeschaltet wird. Das heißt dem Netz wird ein neuer Anschluß/Teilnehmer bekannt gegeben |
| Freisprecheinrichtung |
Autoeinbausatz,der es ermöglicht im Auto zu telefonieren, ohne das Gerät in der Hand zu halten. Ab Mitte 2000 wird ein Bußgeld erhoben, wer ohne FSE im Auto telefoniert. |
| Frequenz |
In Bezug auf Mobilfunk sind damit meist die Frequenzen der Netze gemeint, d.h. fürs D-Netz 900 MHz, E-Netz 1800 MHz und für die amerikansichen bzw. asiatischen Netze 1900 MHz. |
| Funkkanalpaar |
Ein Frequenzpaar, das ein Gespräch ermöglicht. Ein Kanal Downlink und ein Kanal Uplink. Die GSM 900 besitzen 62 Kanalpaare, die GSM 1800 112 Paare, dadurch höhere Netzkapazität |
| Funkzelle |
Jedes Funknetz besteht aus vielen kleinen Funkzellen. Eine Funkzelle ist dabei der Bereich, den ein Empfänger bzw. ein Sender des Netzes versorgen kann, damit man in dieser Region sein Handy nutzen kann. |
| FR |
FR (oder Fullrate) ist ebenso wie EFR ein Sprachübertragungsstandard. Sprachqualität nicht so gut wie bei EFR, aber besser als HR. Siehe auch EFR und HR. |
| Funkloch |
Ein Funkloch, ist eine Stelle an der kein Netz verfügbar ist, da keine Funkzelle diesen Bereich abdeckt. |
| Gesprächszeit |
Zeitangabe, wie lange der Akku halten würde, wenn man ununterbrochen telefonieren würde bzw. das Handy in irgendeinerweise nutzt (z.B. Spielen, IrDA oder Bluetooth eingeschaltet etc.) |
| GPRS |
General Packet Radio Service - Datenübertragungsstandard, der auf digitalen Datenpaketen basiert und Geschwindigkeiten von bis zu 40 - 50 kbit/s ermöglicht. |
| GPS |
Global Positioning System: Satellitengestütztes System zur genauen Ortung. Für die Armee entwickelt wurde es anschließend vor allem in Schiff- und Luftfahrt genutzt. Inzwischen findet man es vorallem bei KFZ-Navigationssystemen im Zusammenhang mit Telematik Anwendungen.
Funktionsweise: das GPS-Gerät errechnet sich aus den Signalen dreier verschiedener Satelliten (zur genauen Lokalisierung, benötigt man immer min. drei Koordinaten) seinen Standort. |
| GSM |
GSM (Global System for Mobile Communication) ist ein internationaler Standard für mobile Kommunikation, der die Kompatibilität ( = das Arbeiten miteinander) zwischen verschiedenen Netzbetreibern garantiert. |
| Handover |
Übergabe des Gespräches von einer Funkzelle an die nächste |
| HLR |
Home Location Register: Heimatregister einer MSC. Hier werden alle Benutzerdaten wie MSISDN, IMSI, Dienste, Benutzername usw. gespeichert. Hier ruft das Netz alle wichtigen Informationen zum Teilnehmer ab |
| HR |
HR (oder Halfrate) ist ebenso wie EFR und FR ein Sprachübertragungsstandard. Schlechteste Sprachübertragung der drei Sprachstandards, dafür aber der, der am meisten Strom spart. |
| IMEI |
Die IMEI (International Mobile Equipment Identity oder Seriennummer) ist eine 15-stellige Nummer, mit der jedes Handy eindeutig identifiziert werden kann. Die IMEI kann man sich mit * # 0 6 # bei jedem Handy anzeigen lassen. Jede IMEI ist einzigartig. |
| IMSI |
International Mobile Subscriber Identity: Teilnehmerkennung der SIM-Karte. Die Nummer befindet sich auf der SIM-Karte und im HLR, dient zur Identifizierung des Teilnehmers. Jede IMSI ist einzigartig. |
| IP-Adresse(n) |
Eine IP-Adresse wird zur Identifizierung von Computern und anderen Geräten in TCP-IP-Netzwerken (z.B. das Internet) genutzt. |
| IrDA |
IrDA ist ein Standard, um drahtlos Daten per Infrarot zu übertragen. Höchstgeschwindigkeit liegt normalerweise bei 115 Kbps, kann aber bei speziellen Geräten bis zu 4 Mbps betragen. Der Abstand zwischen den Geräten sollte nicht mehr als 1m betragen. |
| Iridium |
Satelitengestütztes Telefonnetz. Mit dem man weltweit telefonieren kann und unter einer Numer erreichbar ist. Das Netz bzw. die Satelliten des Netzes existiert zwar noch - werden nun aber für andere Dinge genutzt, da nicht genügend Kunden in der Lage waren, Minutenpreise von bis zu 15 DM zu zahlen. ;-) |
| Kanal |
"Leitung" bei Funkübermittlung. Durch das Zeitschlitzverfahren ist es möglich lassen siich mehrere Gespräche auf nur einer Frequenz aufbauen |
| Konferenzschaltung |
Telefonieren mit 3 oder mehr Teilnehmern. 2 Teilnehmer bauen ein Gespräch auf normale Weise auf und schalten später die anderen hinzu. |
| Sendeleistung |
Bezeichnet die Sendestärke (in Watt gemessen) eines Handys oder eines anderen Gerätes, während es per Mobilfunk Daten versendet. |
| Memory Effekt |
Wird ein Nickel-Cadmium- (NiCd) oder Nickel-Metalhydroxid-Akku (NiMH) nicht vollständig entladen bevor er wieder aufgeladen wird, bildet sich eine Kristallschicht an der Stelle, bis wo der Akku entleert wurde. Der Akku "erinnert" sich an diesen Punkt und lädt sich nur noch bis dahin auf, womit die Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird. Bei Lithium-Ionen- (Li-Ion) und Lithium-Polymer-Akkus tritt dieser Effekt nicht auf. |
| Microzelle |
Das GSM-Netz ist wabenförmig bzw. bei neueren Zellen auch Kleeblatt-förmig in einzelne Funkzellen eingeteilt. In jeder Funkzelle kann eine begrenzte Anzahl von Nutzern gleichzeitig telefonieren. Um größere Kapazitäten zu schaffen wird diese Zelle unterteilt in kleinere eigenständige Zellen. Siehe auch Picozelle |
| Mailbox |
Die Mailbox (oft auch Voicemailserver genannt) ist im Grunde nichts anderes, als ein elektronischer Anrufbeantworter, der beim Netzbetreiber deponiert ist. |
| Modem |
Ein Modem (MOdulator DEModulator) ist ein Gerät, mit dem sich Daten per Telefonleitung bzw. Funkleitung übertragen lassen. Ein Modem wird z.B. auch benötigt, wenn man per Handy ins Internet möchte - außer man nutzt WAP. Es gibt zwei verschiedene Modemtypen, das normale Hardwaremodem und das Softmodem. Ein Softmodem ist im Grunde ein normales Modem. Der Unterschied besteht darin, daß dieses Modem nicht Hardwaretechnisch existiert, sondern per Software emuliert wird (emulieren = per Software etwas realisieren). |
| MSC |
Mobile Switching Center: Mobilfunkzentralvermittlung. Die MSC verbindet Mobilfunkteilnehmer untereinander und mit dem Festnetz |
| Netzbetreiber |
Ein Netzbetreiber ist der Besitzer / Betreiber eines Netzes. Zum Beispiel T-D1, D2, Viag Interkom, e-plus. |
| Netzsperre (Networklock) |
Mit einer Netzsperre kann ein Netzbetreiber ein Handy auf ein bestimmtes Netz beschränken. Das heißt, das Handy funktioniert nur in diesem einen Netz. |
| OMC |
Operation and Maintenance Center: Termial zur Wartung des Netzes. Abgestürzte Sender wieder hochfahren, Softwareupdates für BTS fahren und ähnliches |
| PCS |
Amerikanischer und asiatischer Mobilfunkstandard, allerdings bei 1900 MHz (zum Vergleich deutsche Netze: 900 Mhz und 1800 Mhz). |
| Picozelle |
Kleinste Mobilfunkzelle, wird in Gebieten mit besonders hohem Gesprächsaufkommen eingesetzt |
| PIN |
PIN (Personal Identification Number) ist der Sicherheitscode, der das Telefon gegen unbefugte Benutzung schützt. Die PIN wird dem Nutzer vom Dienstanbeiter (Provider, Netzbetreiber) zusammen mit der SIM-Karte übergeben. Sie kann 4 - 8 Zeichen lang sein und kann bei Bedarf geändert werden. |
| PIN2 |
Die PIN2 wird normalerweise zur Sicherung verwaltungstechnischer oder administrativer Dinge genutzt. So benötigt man sie z.B., wenn man Gesprächspreise im Handy festlegen möchte oder ähnliches. |
| Prepaid-Karte |
Prepaid-Karte = Guthabenkarte. Bedeutet, daß man nur so viel telefonieren kann, bis das Guthaben leer ist |
| Protokoll |
Ein Protokoll wird zum Übertragen von Daten zwischen zwei Geräten (z.B. Computer) benötigt, damit diese wissen, wie sie die Daten übertragen sollen. Beispiel: Man kann sich ein Protokoll wie einen Diplomaten oder einen Dolmetscher vorstellen - damit der eine Ausländer den anderen versteht, muß ein Dolmetscher alles Gesprochene übersetzen.
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| Provider |
Ein Provider oder auch Serviceprovider (z.B. Debitel oder Victor Vox) ist ein Wiederverkäufer der Netzressourcen eines Netzbetreibers (z.B. D2-Mannesmann). Das heißt, der Netzbetreiber stellt dem Provider sein Netz zur Verfügung, damit dieser dieses "weiterverkaufen" kann. |
| Proxy |
Ein Proxy ist im Grunde nichts anderes als ein Computer mit meist extrem (!) großen Datenspeichern. Er beschleunigt die Zugriffe auf bestimmte Datenquellen.
Beispiel: Im Internet existieren viele Websites die sehr viel besucht werden und daher oft sehr langsam sind. Damit diese trotzdem gut erreichbar bleiben, schaltet der Internetprovider einen Proxy dazwischen, der immer die aktuellsten Daten von viel besuchten Websites zwischenspeichert. Will nun ein Kunde des Internetproviders auf eine Website zugreifen, die beim Proxy zwischengespeichert wird, so schickt ihm der Proxy einfach die erwünschten Daten zu, da dieser meist deutlich schneller die Daten zur Verfügung hat, als wenn der Kunde direkt auf die Website zugreift. |
| PUK |
PUK (Personal Unblocking Key oder auch Superpin genannt) ist der Sicherheitscode, der zur Freigabe des Telefons verwendet wird, wenn der PIN dreimal hintereinander falsch eingegeben wurde. Dieser 8-stellige Code wird, wie der PIN, vom Dienstanbieter übergeben und kann nicht verändert werden. |
| Roaming |
Roaming tritt dann in Kraft, wenn Sie z.B. nicht mehr in Ihrem Heimatnetz sind. Das heißt, sie werden von ihrem eigentlichen Netzbetreiber, zu einem anderen Netzbetreiber "verfrachtet", da ihr eigener hier nicht vertreten ist. Beispiel: Ausland. |
| Rufumleitung |
Umleiten der Gespräche an eine Mailbox oder an ein anderes Gerät. Die Gebühren der Umleitung hat meist der Kunde zu tragen |
| Server |
Ein Server ist eigentlich nichts anderes als ein Computer. Allerdings mit dem Unterschied, das an einem Server niemand arbeitet, sondern dieser alle Arbeiten automatisch erledigt und daher meist nur als Datenspeicher, Verwalter, Knotenpunkt oder ähnliches fungiert. Fast alle Server sind Hochleistungsrechner, die auf spezielle Anwendungen (wie z.B. im Internet) optimiert sind. |
| Signalisierung |
Information, die das Netz bzw. Handy braucht, um Gespräche auf- und abbauen zu können. Die Signalstärkeanzeige am Handy mißt die Stärke dieses Signalisierungssignals. Kann das Handy keine Signalisierung mehr empfangen, bucht es sich aus, d.h. man kann nicht telefonieren. |
| SIM |
SIM (Subscriber Identification Module) oder SIM-Karte ist eine Karte, die einen Chip mit allen Daten enthält, die zum Betrieb des Handys benötigt werden. Zu den Daten gehören u.a. das Telefonbuch, SMS-Speicher, Netzdaten etc. |
| SIM-LOCK |
Mit einer SIM-Lock kann man ein Handy auf eine bestimmte SIM Karte "fixieren". Das Handy funktioniert somit nur noch mit dieser einen SIM Karte. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Handys auf SIM-Karten eines bestimmten Netzbetreibers oder Providers zu "fixieren". |
| SIM-Toolkit |
"intelligente" SIM-Karten, mit denen Zusatzanwendungen möglich sind. Der Netzbetreiber / Provider hat hier die Möglichkeit kleine Anwendungen dem Handy des Teilnehmers / Kunden hinzuzufügen. Beispiel: Zusatzmenüs mit Zusatzfunktionen, Handybanking etc. Allerdings kann der Netzbetreiber / Provider dadurch auch bestimmte Funktionen blockieren, wie z.B. manchen Handys die Logoanzeige, indem er sein eigenes Logo "über" das andere Logo schiebt oder bestimmte Tasten fest belegt. |
| Singleband |
Singelband bedeutet, daß ein Handy nur auf einer Frequenz funken kann. Zum Beispiel ältere D-Netz oder E-Netz Handys. |
| SMS |
SMS (Short Message Service) ist ein Netzdienst, mit dem man Nachrichten von anderen Handys empfangen bzw. an andere Handys versenden kann. Eine Nachricht kann bis zu 160 Zeichen umfassen. |
| Softkey |
Diese speziellen Tasten wechseln ihre Funktion je nach Situation und erleichtern so die Bedienung. So kann dieselbe Softkey-Taste als Direktwahltaste dienen, während sie bei einem eingehenden Anruf auf Knopfdruck einen Anrufer abweist. Beispiel: Softkey-Tasten hat fast jedes Handy, meist sind diese Tasten direkt unter dem Display angebracht, da das Display die "momentane Bedeutung" der Taste anzeigt. |
| T9 |
T9 ist eine Software der Firma Tegic, die das Schreiben mit einem Handy beschleunigt. Die Funktionsweise ist eigentlich denkbar einfach: Anstatt das man, wie beim normalen Schreiben per Handy, jede Taste so oft drückt, bis man den gewünschten Buchstaben erhält, drückt man nun nur noch die Tasten einmal, wo der gewünschte Buchstabe enthalten ist. Beispiel: Um das Wort Hallo zu schreiben, mußte man bisher 2x die 4, 1x die 1, 6x die 5 und 3x die 6 drücken. Bei T9 drückt man nur noch 1x die 4, 1x 2, 2x die 5 und 1x die 6.
Das Handy vergleicht bei jedem Drücken einer Taste, die daraus möglichen Buchstabenkombinationen mit einer Datenbank. Ist ein Wort nicht vorhanden, so tippt man dies auf bisher gewohnte Weise ein und das Handy fügt dieses Wort automatisch der Datenbank hinzu.
Es gibt diverse Abwandlungen dieses Systems, basieren aber alle im Grunde auf der gleichen Technik.
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| TCP-IP |
Transmission Control Protocol / Internet Protocol: Protokoll (siehe Bezeichnung Protokoll) zum Übertragen von Daten in Netzwerken - sehr Leistungsfähig (siehe auch IP-Adressen).
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| TDMA |
Time Division Multiple Access: Zeitschlitzverfahren, das bis zu acht Gespräche gleichzeitig auf einem Frequenzkanal ermöglicht |
| Telematik |
Zusammengesetztes Wort aus TELEkommunikation und InforMATIK. Bezeichnet im Grunde alle Datenkommunikationsarten die mit Telekommunikation und Informatik zu tun haben. |
| TRX |
Transceiver- Sende-Empfangseinrichtung einer BTS. Die eingentliche Antenne, d.h. der Teil, der Funkstellen zu den Handys sendet und empfängt. Jede TRX arbeitet auf einer bestimmten Frequenz mit bis zu 8 Zeitschlitzen, d.h. pro TRX können maximal 8 Gespräche gleichzeitig abgewickelt werden. Um eine ausreichende Teilnehmerkapazität sicherzustellen, werden oft mehrere TRXen pro BTS und Sektor verwendet. Die Anzahl verfügbarer Frequenzen innerhalb des 900- bzw. 1800-MHz-Bandes ist jedoch begrenzt (Funkkanalpaar), so daß an einem Standort nicht beliebig viele TRXen gebaut werden können. |
| Übertragungsrate |
Bezeichnung der Geschwindigkeit bei Datenübertragungen gemessen in Bit per second (bps). Standard im GSM-Netz sind 9600 bps. Um schnellere Übertragungsraten zu erzielen werden HSCSD (bis zu 46 kbps) und GPRS (bis zu 115 kbps), teilweise aber einfache Datenkomprimierungen (bis zu 14,4 kbps) eingesetzt. |
| UMTS |
UMTS (Universal Mobile Telecommunication Standard) ist die nächste Übertragungstechnik für Handys der 3. Generatioen. Diese Technik wird die GSM-Netze ca. im Jahre 2002 ablösen (Übertragungsgeschwindigkeiten möglich von bis zu 4 Mbps - theoretisch). Allerdings wird UMTS wahrscheinlich nur in Ballungsgebieten vertreten sein, da sich auf dem Lande ein derartiger Netzausbau kaum lohnt. Dort wird stattdessen GPRS und HSCSD die Vorreiter sein. Daher werden die meisten UMTS-Handys wahrscheinlich auch GSM, sowie UMTS unterstützen. |
| VLR |
Visitor Location Register - Besucherregister einer MSC. Hierhin werden Teilnehmerdaten aus anderen HLR kopiert, die sich nicht in ihrer Heimat-MSC befinden ( im Inland und Ausland; Beispiel Roaming: Teilnehmer ist in England, HLR in Berlin). |
| VMS |
Voice Mail System - Sprachnachrichtensystem. i.A. Bezeichnung für ein System, das in einer großen Datenbank
Sprachnachrichten speichern kann, auf die der Mobilfunkteilnehmer über Handy-Menüsteuerung zugreifen kann. Diese Datenbank ist meist einer MSC zugeordnet. |
| WAP |
WAP (Wireless Application Protocoll) ist ein Dienst, um per Handy im Internet zu surfen. Beim WAP-Standard existieren verschiedenen Versionen, die auf verschiedenen Übertragungsstandards basieren (Beispiel: WAP 1.0 basiert auf SMS, während ab WAP 1.1 auf einem echten Datenkanal basiert). |
| Zeitschlitz |
Teil eines digitales Verfahrens, auf einerSendefrequenz (Funkkanalpaar) bis zu 8 Gespräche gleichzeitig zu übertragen. Jedes Gespräch erhält jeweils einen Zeitschlitz zugewiesen, in dem die digitalisierten und komprimierten Sprach-"Pakete" übertragen werden (vgl. TRX). |
| Zelle |
Die bestehenden Funknetze sind in Zellen unterteilt. In diesen Zellen können eine begrenzte Anzahl von Nutzern gleichzeitig telefonieren. Um größere Kapazitäten zu erhalten, werden diese goßen Zellen in kleinere unterteilt ->Microzelle und Picozelle |
| Zellulares Netz |
Netz, das ein Handover zwischen seinen Funkzellen erlaubt und den Aufenthaltsort jedes Teilnehmers kennt (z.B. C-, D-, E-Netz; nicht A- oder B- Netz). |